Die Sektionen sind die Basis von ESN und damit wichtigster Bestandteil unseres Netzwerks. In Deutschland gibt es momentan 33 lokale ESN-Sektionen, international sind es 520 Sektionen in 39 Ländern. Neue Sektionen sind bei uns natürlich immer herzlich willkommen!
Doch was genau macht nun eine ESN Sektion aus? Eine ganze Reihe von Aktivitäten, die den internationalen Studierenden z.B. den Start im Gastland erleichtern, ihnen das Studentenleben zeigen oder bei denen sie Deutschland kennenlernen. Die Sektionsmitglieder versuchen den internationalen Studenten bei Fragen und Problemen zu helfen, sie in das Studentenleben zu integrieren und ihren Aufenthalt in Deutschland ein unvergesslichen Erlebnis zu machen. Zwar variieren die Aktivitäten von Ort zu Ort, ihre Arbeit lässt sich jedoch in drei Bereiche gliedern:

Buddy Programm

Buddys oder Mentoren sind einheimische Studenten, die den Austauschstudenten für ein oder zwei Semester zur Seite stehen. Oft heißen die die Gaststudenten in der neuen Stadt willkommen und helfen bei ersten Fragen und Behördengängen, zeigen "ihre" Stadt und versuchen einfach, ein guter Freund zu sein. Das Buddy Programm soll den internationalen Studierenden insbesondere helfen, einheimische Studenten kennenzulernen.

Welcome Week

Vor allem in den ersten Tagen und Wochen eines Austauschsemesters ist die Orientierung in der neuen Stadt und der neuen Uni schwierig. Damit die Austauschstudenten sich schnell zurechtfinden und Kontakte knüpfen, unterstützen die ESN-Sektionen sie in dieser ersten Zeit besonders. Es werden Informationen zur Uni und zum Studentenleben (z.B. Wohnen, Sport, Ausgehmöglichkeiten) sowie zu den Aktivitäten von ESN bereitgestellt. Zudem organisieren die Sektionen zahlreiche Veranstaltungen, damit sich die internationalen Studierenden kennenlernen und erst gar kein Heimweh aufkommt.

Ausflüge und kulturelle Aktivitäten

In jedem Semester findet eine Vielzahl an Aktivitäten statt: Zu Anfang des Semesters lernen die Austauschstudenten ihre neue Heimat bei Stadtführungen und Ausflügen in die nähere Umgebung kennen. Besonders beliebt sind mehrtägige Trips in andere deutsche Städte, wie beispielsweise nach Berlin, Dresden oder Hamburg. Die lokalen Sektionen vor Ort unterstützenden dabei oft die Besucher mit Insidertipps. Im Sommersemester geht es oft sportlich zu: Wanderungen, Bootstouren, Fussball- oder Volleyballturniere sind nur einige Beispiele. Weiterhin stehen kulutrelle Veranstaltungen wie Theater- und Museumsbesuche oder Vorlesungen, internationale Dinner (jeder bringt eine Spezialität seines Landes mit)  oder Länderabende.